Die Faszination für Menschen in all Ihrer Vielfalt begleitet mich schon mein ganzes Leben.
Im Pflegeberuf habe ich mich mit dieser Faszination wohlgefühlt. Mit der Zeit bemerkte ich jedoch, wie mir mein Enthusiasmus, das Mitgefühl und die Mitmenschlichkeit nach und nach abhanden kamen. Das war Ende der 1990er Jahre, als die Arbeitsbelastung des Pflegepersonals auf Grund der Privatisierung im Gesundheitswesen immens zunahm.
Meine Hoffnung, dass sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege zeitnah ändern würden, habe ich irgendwann aufgegeben und mich 1998 konsequenterweise nach einem neuen Betätigungsfeld umgesehen.
Es hat etwas gedauert, doch dann fand ich meinen Platz in der klinischen Forschung. Seitdem arbeite ich als klinische Monitorin (Clinical Research Associate). Den Kliniken bin ich damit treu geblieben. Ich liebe es immer noch den Mikrokosmos Klinik zu betreten.
Im Jahr 2019 fing ich an, mich intensiver mit Kommunikation und ihrer Wirkung auf den Sprecher und Empfänger zu befassen. Dabei habe ich meine Muttersprache neu entdeckt. Begeistert pflege ich neue sprachliche Aspekte in meinen Sprachgebrauch ein.
Meine Neugier brachte mich von der Kommunikation zur Psychologie. Dabei interessieren mich vor allem neurowissenschaftliche Aspekte, der Umgang mit Emotionen und Konfliktsituationen und natürlich die Kommunikation.
Im April 2024 habe ich die amtsärztliche Überprüfung zur Heilpraktikerin, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie, bestanden.